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Kino in der Lukaskirche

Am Freitag, 7. Februar, wird die Lukaskirche zum Kino. Um 16 Uhr zeigen wir für alle ab 6 den Film „Das Sams“, um 18 Uhr steht „Verstehen Sie die Béliers? (ab 12) auf dem Programm und um 20 Uhr ist der Film „Die beste aller Welten“ (ab 14) zu sehen. Der Eintritt ist frei!

Das Sams

An einem Samstag tritt das Sams, ein merkwürdiges kleines Wesen mit einer Rüsselnase, in das Leben von Herrn Taschenbier. Es nennt den eher Schüchternen "Papa" und ist sein schieres Gegenteil: anarchisch, frech und stürzt dessen geordnetes Leben ins blanke Chaos. Mit den blauen Wunschpunkten im Gesicht des Sams kann Taschenbier sich plötzlich jeden Wunsch erfüllen. Aber auch das Wünschen will gelernt sein. Sonst schneit es plötzlich im Zimmer, ein Eisbär streunt durch die Wohnung oder man sitzt allein auf einer felsigen Insel im Meer fest. Und bei der Erfüllung seines größten Wunsches, die Liebe seiner neuen Kollegin zu gewinnen, mag das Sams Taschenbier nicht helfen. Im Gegenteil, als es endlich funkt, legt der Kobold mit dem roten Haar dem Glück Steine in den Weg.

Ab 16 Uhr für alle ab 6 Jahren!

Verstehen Sie die Béliers?

Ein Markt in der französischen Provinz. Hinter ihrem Stand steht, wie jede Woche, die gesamte Familie Bélier. Während die Eltern sowie der Sohn zwar auffällig freundlich, aber sehr schweigsam sind, ist Tochter Paula umso gesprächiger. Die Kunden kennen das schon und wissen, dass Paula die Kundenwünsche für ihre Familie in Gebärdensprache übersetzt. Denn alle in der Familie sind gehörlos - bis auf Paula. Und die würde eigentlich gerne in Paris Musik studieren…

Die Geschichte von Paula und ihrer Familie eröffnet verschiedene Perspektiven auf das Erwachsenwerden und lässt dabei Hörende und Gehörlose in eine gemeinsame Welt eintauchen, die ein eigenes sinnliches Filmerleben ermöglicht. Entlang der dargestellten Alltagsräume können dabei unterschiedliche Kommunikationsformen angesprochen und zentrale Aspekte wie Rollenbilder und Beziehungen, der Sozialisationsraum 'Familie' oder Fragen nach Chancen und Grenzen von Erziehung aufgegriffen werden.

Ab 18 Uhr für alle ab 12 Jahren!

Die beste aller Welten

Adrian ist sieben und der Stadtrand Salzburgs ist für ihn ein großes und aufregendes Abenteuerland. Mit seiner Mutter Helga verbringt er viel Zeit und, wie er selber sagt, es ist ihm nie fad. Für den kleinen Adrian ist es normal, dass Helga, ihr Lebensgefährte Günter und ihre anderen Freunde, die in der Wohnung ein und aus gehen, häufig euphorisch oder aber sehr müde sind, wilde Parties in der mit Decken verhängten Wohnung oder am Lagerfeuer an der Salzach feiern, und dann den halben Tag schlafen. Für alles, was Adrian seltsam vorkommen könnte, findet Helga märchenhafte Erklärungen, die ihr phantasievoller Sohn in seine Abenteuergeschichten einbaut. Auf eine ganz spezielle Art könnte man es eine behütete Kindheit nennen: Der einfallsreiche Bub weiß sich von seiner Mutter geliebt, sie schafft ihm die beste aller Welten.

Immer wieder beschließt Helga, den Kampf gegen ihre Heroinsucht aufzunehmen, immer wieder ist sie aber den Anforderungen des Alltags schutzlos ausgeliefert. Als in ihrer Wohnung ihr Dealer an einer Überdosis stirbt, lässt sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren. Helga weiß, dass sie die Sucht besiegen muss, wenn sie ihren Sohn nicht für immer verlieren will.

Ab 20 Uhr für alle ab 14 Jahren!